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Safehip® Hüftprotektoren

 

Häufig gestellte Fragen

Was ist SAFEHIP®?

SAFEHIP® Hüftprotektoren bieten einen effektiven Schutz gegen Hüftfrakturen. Auf den ersten Blick ein einfaches Produkt, so dass man kaum glaubt, wie viel Forschungsaufwand nötig war, um Ihnen heute dieses moderne Hilfsmittel anbieten zu können. Die Protektoren bestehen aus einem sehr stabilen und gleichzeitig flexiblen Material, die – wie beim Aufprallschutz in hochwertigen Autos – dreifach wirken. Die Kraft des Aufpralls wird von Protektoren auf das umliegende Weichteilgewebe umverteilt. Gleichzeitig wird durch die Protektoren die Aufprallfläche vergrößert wird und die Kraft des Aufpralls durch die Protektoren aufgenommen. Damit die Protektoren an der richtigen Stelle, nämlich auf dem Hüftknochen sitzen, sind diese in eine angenehme Hose integriert.

Die SAFEHIP® Hüftprotektoren sind hufeisenförmig. Durch diese spezielle Form und das spezielle Material vereint SAFEHIP® die beiden Wirkprinzipien der Energieumverteilung (Hufeisen-Form) und der Energieabsorption. Der Hüftknochen (Trochanter major) liegt dabei mittig in der offenen Stelle des hufeisenförmigen Protektors. Dadurch entsteht ein kleiner Zwischenraum, der so groß ist, dass bei einem Sturz kaum Druck auf den Femurkopf entsteht.

 

Wie wirkt SAFEHIP®?

Der SAFEHIP® Protektor vereint drei Wirkprinzipien:
1. Umverteilung der Sturzenergie vom Oberschenkelhalsknochen weg in das umliegende Weichteilgewebe.
2. Vergrößerung des Aufprallareals durch die Protektoren.
3. Energieabsorption in den Protektoren.

 

Wer kann vom SAFEHIP®-Hüftschutz profitieren?

1. Alle, die eine Tendenz zum häufigen Hinfallen haben
2. Alle, die an Knochenabbau (Osteoporose) leiden
3. Alle, die schon andere Knochenbrüche hatten
4. Alle, die schon eine Hüftfraktur hatten

 

Wie wird der SAFEHIP® Hüftschutz getragen?

SAFEHIP® wird normalerweise über der Unterhose getragen, bei Bedarf auch über der Strumpfhose oder dem Mieder. Dabei spielt es für den effektiven Schutz keine Rolle, ob SAFEHIP® über oder unter der Unterwäsche getragen wird. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Schalen maximal ein oder zwei Tage als "Fremdkörper" wahrgenommen wurden, verbunden mit einem sofortigen Schutz- und Sicherheitsgefühl. Das Material von SAFEHIP® Kompakt wurde so gewählt, dass problemlos Inkontinenzmaterial darin getragen werden kann. Beim SAFEHIP® Aktiv sind die Protektoren in einen Gürtel integriert, der sowohl unter als auch über der Kleidung getragen werden kann.

 

Sollte ich den Hüftschutz auch nachts tragen?

Stürze ereignen sich Tag und Nacht, daher ist es prinzipiell sinnvoll, die Protektoren "rund um die Uhr" zu tragen. Viele Stürze passieren übrigens besonders nachts beim Aufstehen! Beim längeren Liegen auf der Seite kann es in einzelnen Fällen zu einem Druckgefühl kommen.

 

Wo ist der SAFEHIP® Hüftschutz erhältlich?

Der SAFEHIP® Hüftschutz ist bei Serobac GmbH und in Sanitätshäusern erhältlich.
Auf Wunsch beliefern wir Kliniken und Einrichtungen der stationären und ambulanten Altenpflege natürlich auch direkt.

 

Wird der SAFEHIP® Hüftschutz von der Krankenkasse erstattet?

Die Ansuchen um Kassenerstattung für SAFEHIP® in Österreich wurden bislang abgewiesen, da Präventionsmaßnahmen nicht erstattungsfähig sind. Bei "kleineren" Krankenkassen sollten Sie eine Einreichung jedoch in jedem Fall versuchen.

 

Wie kann ich SAFEHIP® waschen?

Alle SAFEHIP® AirX Modelle können inklusive Protektoren im normalen Vollwaschgang einer Waschmaschine bei 95° gewaschen werden und im Trockner bei jeder Temperatur getrocknet werden.
SAFEHIP® Aktiv und Dorso können bei 40° gewaschen werden.

Für alle Modelle gilt: Keine Bleichmittel verwenden. Bei Verunreinigungen durch Urin wird sofortiges Einweichen oder Waschen empfohlen, da Harnsäure eine ätzende Wirkung hat.

 

Verhindert SAFEHIP® wirklich einen Oberschenkelhalsbruch?

Viele internationale Studien belegen, dass der SAFEHIP® Hüftprotektor mit fast 100%iger Sicherheit einen Oberschenkelhalsbruch verhindert - wenn er getragen wird. In Studien wurde bisher noch über keinen Sturz berichtet, bei dem es zu einem Oberschenkelhalsbruch kam, während SAFEHIP® getragen wurde. Trotz getragenem Hüftprotektor kann es in sehr seltenen Fällen zu einem Oberschenkelhalsbruch kommen, z.B. bei Autounfällen.

 

Gibt es Studienergebnisse über die Wirksamkeit?

Viele internationale Studien belegen, dass der SAFEHIP® Hüftprotektor mit fast 100%iger Sicherheit einen Oberschenkel-halsbruch verhindert - wenn er getragen wird. In Studien wurde bisher noch über keinen Sturz berichtet, bei dem es zu einem Oberschenkelhalsbruch kam, während SAFEHIP® getragen wurde. Trotz getragenem Hüftprotektor kann es in sehr seltenen Fällen zu einem Oberschenkelhalsbruch kommen, z.B. bei Autounfällen.

 

Für welche Personen ist SAFEHIP® Aktiv am besten geeignet?

Dieses Modell empfiehlt sich für Personen, die das Tragen von Schutzhosen bisher abgelehnt haben. Der sportlich wirkende Gürtel führt nicht so oft zu einer Stigmatisierung bei den Nutzern und verbessert dadurch die Akzeptanz ganz erheblich. Auch inkontinente Personen, die z.B. das Inkontinenzmodell SAFEHIP® Open nicht tragen möchten, sind mit Hilfe des Gürtels – hygienisch einwandfrei – sehr gut geschützt. Beim Modell SAFEHIP® Aktiv werden die Protektoren mittels eines Gürtels an der richtigen Stelle gehalten.

 

Kann man SAFEHIP® Aktiv auch über der Kleidung tragen?

Ja, natürlich. Dabei ist darauf zu achten, dass beim Anlegen der Gürtel so tief angebracht wird, dass der Trochanter optimal geschützt ist.

 

Für welche Personen ist SAFEHIP® Open am besten geeignet?

SAFEHIP® Open ist für mittlere bis schwere Fälle von Inkontinenz zu empfehlen. Der offene Schritt ermöglicht es Personen, beim Gang auf die Toilette die Hose mit den Protektoren anzubehalten. Dadurch geht alles viel schneller, und die Betroffenen sind auf den Weg zu und von der Toilette bei etwaigen Stürzen auf die Seite geschützt.

 

Wie wird SAFEHIP® Open getragen?

SAFEHIP® Open wird auf der Haut getragen, so dass die Inkontinenzeinlagen leicht anzubringen und zu entfernen sind. Die Netzhose wird darüber getragen.

 

Vermindert sich die Wirkung von SAFEHIP® bei dem Gebrauch von Inkontinenz-Artikeln?

Nein, der Schutz der Protektoren vermindert sich nicht durch die Nutzung von Inkontinenz-Material. Bei Inkontinenten wird der SAFEHIP® Hüftschutz direkt über die Windel, Einlage bzw. Netzhose gezogen. Wir empfehlen bei inkontinenten Nutzern die Modelle Aktiv (Sicherheitsgürtel) und Open (mit offenen Schritt).

 

Wird der SAFEHIP® Hüftschutz von Dementen akzeptiert?

Der Personenkreis der Dementen akzeptiert den SAFEHIP® Hüftschutz sehr gut. Die größte Akzeptanz hat hier das Modell Kompakt - aufgrund der fest eingenähten Schalen ist keine Manipulation der Pads bzw. der Taschen, in denen sich die Protektoren befinden, möglich.

 

 

Fachinformationen

Der Sturz ist ein Ereignis, das auf einem Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Faktoren beruht.

Stürze sind Anzeichen für einen bevorstehenden oder bereits eingetretenen Verlust an Mobilität und damit an Selbständigkeit. Neben Einschränkungen in der Lebensqualität sind insbesondere Verletzungen, d.h. Frakturen und Prellungen, die Folgen von Stürzen.

Der Sturz ist ein multifaktorielles Ereignis, d.h. es gibt eine Vielzahl von Risikofaktoren, so z.B. Muskelabbau, Gleichgewichtsstörungen und geringes Körpergewicht. Empfehlenswert ist der Einsatz eines Erfassungsbogens (siehe Link seitlich "Gehstörungen erkennen") zur Einschätzung des individuellen Sturzrisikos je nach Setting (Altenheim, Klinik, Hausarzt oder Selbsteinschätzung) mit Punktbewertung („Diagnostik von Gehstörungen“) oder ohne („Wie erkenne ich Gehstörungen?“).

Ein Drittel aller Menschen über 65 Jahre stürzt mindestens einmal im Jahr. Die Anzahl der Personen, die einen Sturz erleiden steigt mit dem Alter. So liegt die jährliche Sturzquote bei über 80jährigen bei 50%. Pflegeheimbewohner haben ein besonders hohes Sturz- und Frakturrisiko. Die durchschnittliche Sturzhäufigkeit für Alten- und Pflegeheimbewohner ist zwei- bis dreimal so hoch wie die der zu Hause lebenden Personen. In Alten- und Pflegeheimen liegt die Rate bei 1.5 Stürzen pro Bett und Jahr. Weit mehr als 90% der Hüftfrakturen (auch proximale Femurfrakturen genannt) werden durch einen Sturz verursacht.


Die Hüftfraktur

Hüftfrakturen stellen ein großes Gesundheitsproblem dar, sowohl für die Gesellschaft, als auch für den Einzelnen und dessen Angehörige. Die Zahl der Hüftfrakturen wird derzeit weltweit auf 1,7 Mio. geschätzt, für das Jahr 2050 wird eine Zahl von 6,25 Mio. prognostiziert. In Deutschland erleiden jährlich rund 150.000 Menschen eine proximale Femurfraktur. Der Anteil der über 65-Jährigen liegt bei über 90%.

Die Hüftfraktur bedeutet oft einen Einschnitt in die Selbstständigkeit und die Lebensqualität des Betroffenen. Eine Untersuchung von Marotolli et al. belegt dies eindrucksvoll. Konnten vor der Hüftfraktur noch 75% der Personen alleine gehen, waren dies sechs Monate nach der Operation nur noch 15%.

Neben der Möglichkeit durch präventive Maßnahmen – so z.B. durch Kraft- und Balancetraining (mit ALLPRO®) und Bettalarmsysteme (mit Safesystem™) - Stürze zu vermeiden, hat sich die nicht-medikamentöse Maßnahme der Frakturverhinderung durch Hüftprotektion als einzig wirksame Sofortmaßnahme erwiesen.


Der Hüftprotektor

Der sicherste und schnellste Weg eine Hüftfraktur zu vermeiden, ist das Tragen von Hüftprotektoren. Die Grundidee des externen Hüftschutzes basiert auf der Minderung der bei einem Sturz auf die Hüftregion einwirkenden Kraft. Dies wird durch Form und Material der Protektoren erzielt. Als Weltneuheit sind die SAFEHIP®-Hüftprotektoren nun auch in rein textiler Form erhältlich – den AirX-Protektoren.


Alle SAFEHIP® Protektoren sind aus einem stabilen und gleichzeitig flexiblen Material und wirken in dreifacher Hinsicht:

1. Das wichtigste Wirkprinzip der Protektoren ist die Umverteilung der Sturzenergie vom Oberschenkelhalsknochen weg in das umliegende Weichteilgewebe: Vergrößerung des Aufprallareals durch die Protektoren

2. Zusätzlich wird durch die Protektoren eine Vergrößerung des Aufprallareals erreicht: Energieabsorption in den Protektoren

3. Auch die Energieabsorption wird in allen Protektoren von SAFEHIP® gewährleistet: Energietransfer durch die Protektoren auf das umgebene Weichteilgewebe


Die SAFEHIP® Hüftprotektoren Soft und AirX sind hufeisenförmig. Durch diese spezielle Form und das weiche Material vereint SAFEHIP® die beiden Wirkprinzipien der Energieumverteilung (Hufeisen-Form) und der Energieabsorption. Der Hüftknochen (Trochanter major) liegt dabei mittig in der offenen Stelle des hufeisenförmigen Protektors. Dadurch entsteht ein kleiner Zwischenraum, der so groß ist, dass bei einem Sturz kaum Druck auf den Femurkopf entsteht.

Die Schutzfunktion ist bei beiden Protektorenvarianten gleich hoch. Die Unterschiede liegen in den Trageeigenschaften. Die AirX- Pads bestehen zu 100 % aus Textil. Dies ist einmalig auf der Welt und sorgt für 100% ige Atmungsaktivitätt und für Ableitung von Feuchtigkeit. Dadurch ist Safehip® AirX besonders angenehm zu tragen und allen Protektoren aus Schaumstoff oder hartem Plastik überlegen. Das Tragen von SAFEHIP® AirX führt damit zu einer deutlich verbesserten Patientenakzeptanz bei gleichbleibend hervorragendem Schutz.

 

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